Asbestklärung vor Arbeiten im Gebäudebestand
Für Malerbetriebe, Fliesenleger, Trockenbauer, Installationsbetriebe und Bauunternehmen: belastbare Materialbefunde als Grundlage für Gefährdungsbeurteilung, Arbeitsplanung und Angebot.
Was die aktuelle Gefahrstoffverordnung verlangt
Der Veranlasser einer Baumaßnahme muss dem ausführenden Unternehmen vorhandene Informationen zur Bau- und Nutzungsgeschichte sowie zu bekannten oder vermuteten Gefahrstoffen schriftlich oder elektronisch zur Verfügung stellen. Bei Gebäuden mit Baubeginn vor dem 31. Oktober 1993 muss grundsätzlich mit asbesthaltigen Baustoffen gerechnet werden.
Das ausführende Unternehmen muss die Angaben auf Plausibilität prüfen und in der Gefährdungsbeurteilung berücksichtigen. Reichen die verfügbaren Informationen nicht aus, kann der Arbeitgeber eine weitergehende technische Erkundung veranlassen. Die hierfür entstehenden Kosten können als besondere Leistung in Rechnung gestellt werden. Die konkrete vertragliche Vereinbarung bleibt erforderlich.
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1. Arbeitsbereich festlegen
Welche Bauteile werden gebohrt, geschliffen, gefräst, entfernt oder geöffnet? Daraus ergibt sich der notwendige Untersuchungsumfang.
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2. Verdachtsstellen beproben
Typische Materialien sind Putze, Spachtelmassen, Fliesenkleber, Bodenbeläge, Kleber, Faserzement, Dichtungen und technische Isolierungen.
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3. Befund dokumentieren
Der Laborbefund wird eindeutig der Entnahmestelle zugeordnet und kann für Gefährdungsbeurteilung, Arbeitsplan und Abstimmung mit dem Auftraggeber verwendet werden.
Leistung von AsbestCheck
- Abstimmung des geplanten Eingriffs und der relevanten Bauteile
- Fachgerechte, emissionsarme Materialprobenentnahme vor Ort
- Analyse durch ein akkreditiertes Labor
- Fotodokumentation und eindeutige Zuordnung der Proben
- Digitaler Befundbericht für Ihre Projektunterlagen
AsbestCheck führt keine Sanierungs- oder Entsorgungsarbeiten aus. Dadurch bleibt die Untersuchung unabhängig von möglichen Folgeaufträgen.
Amtliche Grundlagen: § 5a GefStoffV, § 6 GefStoffV und Informationen der BAuA. Die konkrete Gefährdungsbeurteilung und die Auswahl der Schutzmaßnahmen liegen beim ausführenden Arbeitgeber.
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